Neue Fassadenkunst im Kulturkarree in Göllheim – Der Göllheimer Künstler Hermann Stabel hat an der Fassade der Kunstscheune eine beeindruckende, mehrteilig Kunstinstallation geschaffen

Das Kunstwerk entstand Ende 2025 und Anfang 2026 in zwei Abschnitten.

Die moderne Gestaltung auf der Natursteinfassade der Kunstscheune in Richtung Garten der Begegnung, besteht aus vier großen, verzinkten und pulverbeschichteten Stahlplatten und einer kleineren Alu-Verbundplatte, die Hermann Stabel mit farblich naturnahen Lackfarben, mit ineinander fliesenden Farbverläufen bemalt hat. Ergänzend hinzu kamen Hinweisschilder zur Kunstscheune und Kulturhof, als „Wegweiser zu Kunst und Kultur“, wie der Künstler diesen Abschnitt genannt hat.

Die Fassade der Kunstscheune mit der neuen Kunstinstallation von Hermann Stabel.

Der Eingangsbereich zum Kulturhof wird durch ein monumentales Ensemble geprägt. Im Zentrum steht eine drei Meter hohe, naturbelassenen Sandsteinsäule, die vom dortigen, ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen Behlen stammt. Auf dieser thront das vom Künstler Blutorange lackierte, riesige Mühlenradfragment, aus dem Theaterstück „Die Schlacht“ (2023).

Die Idee und künstlerische Gestaltung, sowie die Durchführung der Gesamtanlage lag in den Händen von Hermann Stabel. Bürgermeister Dieter Hartmüller hat die Entwürfe und die Ausführung genehmigt und mit großer Freude begleitet.

Ohne eine beispielhafte Vielzahl an Helfenden und Mitarbeitenden, ist ein solch großes Kunstprojekt natürlich nicht zu stemmen.

Die Herstellung der Stahlplatten an der Fassade Kunstscheune und der Haltekonstruktionen im Hofbereich, einschließlich Montage, wurde von der Firma Metallbau Stabel aus Göllheim durchgeführt, die auch eine großzügige Materialspende der verwendeten Teile an die Gemeinde weitergab.

Die Firma Kapp, Malerbetrieb aus Göllheim, hat die vom Künstler verwendeten Farben gespendet. Die Firma Buntes-Amt, Heiko Olschewski, Göllheim, hat die von Hermann Stabel entworfenen Hinweisschilder zum Selbstkostenpreis hergestellt.

Die Firma Stelzer, Bauunternehmung aus Göllheim, hat die Aufstellung der Sandsteinsäule, incl. Fundamentierung und den fachgerechten Zusammenbau der beim ursprünglichen Abriss gebrochenen Säule, unentgeltlich durchgeführt.

Die Gemeindearbeiter der Gemeinde Göllheim, waren bei verschiedenen Transportarbeiten in dankenswerter Weise tätig. Dirk Tillmann hat die bei ihm seit dem Abbruch abgelagerte Sandsteinsäule in einen wiederverwendbaren Zustand versetzt und zu ihrem neuen Einbauort gebracht.

Auch die privaten Helfer von Hermann Stabel, sein Bruder Günter und dessen Schwiegersohn Arthur Rein mit Noel, waren unentbehrliche Helfer, die genau wie der Künstler selbst, alle ehrenamtlich tätig waren.

Nur mit großem Engagement und Herzblut aller Beteiligten, konnte dieses beeindruckende Kunstprojekt entstehen. Göllheim verfügt nun über ein dauerhaftes Kulturgut, welches das Kulturkarree nachhaltig aufwertet.

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