Neuer „Wegweiser zur Kunst und Kultur“ in Göllheim – Hermann Stabel präsentiert sein neues Kunstwerk an der Fassade der Kulturscheune im Göllheimer Kulturkarree

Eigentlich ist der Göllheimer Künstler Hermann Stabel ja eher für plakative, bunte Farben und gerade Linien und Kanten bekannt. Seine neueste Arbeit ist aber ganz anders: vier große quadratische Stahlplatten mit zarten Farbverläufen in Naturfarben zieren seit dem vergangenen Wochenende die Giebelseite der Kulturscheune im Kulturkarree in Göllheim. Sie sollen ein „Wegweiser zu Kunst und Kultur“ sein und heißen auch so. Durch die eher dezenten, zarten, Farbverläufe entstehen regelrechte Landschaften, die sich wunderbar in die Giebelwand aus Natursteinen einfügen und sich trotzdem deutlich und leuchtend davon abheben. Auch wenn die Farbgebung anders ist als sonst – ganz ohne ein typisches „Stabel-Element“ ging es dann doch nicht, verrät der Künstler lachend: „Das Göllheimer Blau, das musste einfach rein.“

Bild: Künstler Hermann Stabel zusammen mit Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller und Doris Bugiel, der 1. Vorsitzenden des Kulturvereins vor dem „Wegweiser zur Kunst und Kultur“

Die Lackfarben hat Hermann Stabel mit mehreren Rollen und viel Farbe nass in nass auf die pulverbeschichten und verzinkten Stahlplatten aufgetragen. Die Platten selbst sind nur 2 mm stark, drei davon sind 120 cm x 120 cm groß, die vierte ist mit 140 cm x 140 cm etwas größer. Die Platten sind in unterschiedlichem Abstand zur Wand und zueinander angebracht, so das eine gewisse Spannung entsteht.
Die Platten und die Unterkonstruktion spendete Metallbau Stabel, die Farbe stellte der Malerbetrieb Kapp zur Verfügung.